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Mountainbiken in Argentinien

Nun eines war klar, nachdem ich endlich wieder etwa aktiver war in San Pedro de Atacama…. wollte ich in Salta weiterhin tolle Ausflüge machen, am liebsten wandern oder velofahren. Leider habe ich nicht geschnallt, dass in Argentinien Hochsaison ist und somit all die coolen Trekkings und Velotouren ausgebucht waren – es sei angeblich normal, dies ein paar Wochen im voraus zu reservieren. Kann man leicht sagen, aber ich hatte vor ein paar Wochen echt noch keine Ahnung wann ich genau in Salta ankomme.

Das heisst suchen suchen suchen bis die Finger vom Tippen glühen und siehe da, eine Agentur hatte tatsächlich noch eine Tour offen, welche zu scheitern drohte, weil eine Teilnehmerin kurzfristig abgesagt hatte. Wow was hatte ich für eine Freude, denn es handelte sich um eine 2tätige Downhill Mountainbike-Tour (ich verstehe das nicht so genau, aber hier gibt es nur Downhilltouren – nix Uphill). Aber auch ok.

So ging es morgens wieder los, pick up vom Hostel mit einem ‘pick-up’. Im Gegensatz zu San Pedro fährt man in Salta VW Amarok – hässliche Pick-up Kisten aber ziemlich praktisch für einen MTB Trip.

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Angekommen auf dem Abra del Acay auf 4895m kriegten wir unsere Bikes – und oh Schreck, die Hinterbremse ist bei diesen Rädern rechts!!!!!!! Tja nix mit Bremsen wechseln wie bei der Death Road – er meinte: ‘ja, da musst du dich jetzt daran gewöhnen’!

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Ok, das heisst für mich, mit der linken Hand ganz fest den Griff umklammern und ja nix damit machen. Es ging dann eigentlich ziemlich gut, denn wir gingen anfänglich ganz gemächlich den Berg runter. Die Route war spektakulär oder besser gesagt deren Aussicht. Wieder einmal mehr wunderschöne ‘Monument Valley artige’ Felsformationen von grün über gelb bis rot und sogar Guanaco-Herden! Zum Glück war die Strasse ziemlich breit und nicht wirklich gefährlich, so dass man die einmalige Szenerie geniessen konnte.

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Je weiter es das Tal runterging, desto vielseitiger wurde die Vegetation. Quinoa-Felder, Riesenkakteen, Felder mit Schafherden und sogar wilde Papagaien. Letztere schafften es leider nicht aufs Video, weil ich die Kamera gerade vorher ausgeschaltet hatte….Kurz danach erreichten wir das authentische Bergdorf Cachi – eingebettet im Nirgendwo. Ein hübscher kleiner Ort mit der obligatorischen Plaza, wo sich das Leben abspielt und wir uns ein wohlverdientes und eiskaltes Cerveza negra gönnten.

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Was für ein Segen – ich hatte mir in einem tollen kleinen Hotel ein Zimmer reserviert. Zum Glück eines mit Heizkörper im Bad, welchen ich dringend benötigte um meine klatschnassen Schuhe zu trocknen (wir durchquerten einige Bäche). Das wäre der völlige ‘non-burner’ gewesen in einem Hostel.

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Am nächsten morgen ging es dann weiter, vorbei am grössten Riesenkakteenwald von ich weiss nicht genau (jedenfalls mal nicht ein UNESCO Weltkulturerbe – puuuh!) hoch zum Cuesta del Obispo auf 3457m.

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Von dort gings dann zuerst auf Asphalt – juhuu einfach laufen lassen ohne, dass man viel aufpassen musste – und danach wieder abwechslungsweise auf Schotter, Staub oder Asphalt den Berg runter bis wir unten beim Fluss ankamen. Wiederum wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt und nein, es war dieses mal nicht wegen der Höhe, denn 3500m machen wir mittlerweile mit links.

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